Die Macht des positiven Denkens

Es liegt ganz bei dir, wie du die Naturgesetze (hier die Anziehungskraft) nutzt und was du letztendlich anziehst. Wenn du negativ denkst, wirst du negatives erleben. Denke positiv und du wirst positives in dein Leben ziehen. Hast du ein pessimistisches, unsicheres oder gar zynisches Weltbild, wird dein negatives Denken sich wie eine selbsterfüllende Prophezeiung verselbständigen.

Ed Sheeran
Ed Sheeran – Denis Makarenko / Shutterstock.com

Das wichtigste woran du auf dieser Reise denken musst ist, dass du nett zu jedem bist und immer lächelst. – Ed Sheeran

Negatives liebt Gesellschaft

Neigst du wie viele Menschen dazu, dunklen Emotionen, wie Enttäuschung, Trauer, Schmerz und Wut mehr Aufmerksamkeit zu schenken, als schönen Gefühlen wie Zufriedenheit, Dankbarkeit und Freude? Hast du eine Neigung zur Negativität?

Darüber nachzudenken, wie fest sich schlechte Nachrichten im Gedächtnis verankern können und wie schnell gute Nachrichten aus den Erinnerungen verschwinden, macht Sinn. Wenn du am Morgen ein niedliches Kätzchen siehst, wirst du es am Abend lange schon vergessen haben. Doch ein grausames Verbrechen in den Nachrichten kann dich eventuell mehrere Tage beschäftigen oder sogar Jahre verfolgen. Es ist schwer zu glauben, aber diesen Vorgang, den man Neuroplastizität nennt, stellt ein Ereignis im Gehirn dar, das sich je nachdem, wie deine Umstände gerade sind, verändert und in deinem Kopf formt.

Wiederholen sich negative Gedanken, wird es faszinierend. Synapsen verbinden sich in deinem Gehirn, die vorher nie berührt wurden und sie bringen andere Verhaltensmuster in dir dazu, sich in Gewohnheit umzuwandeln.

Wenn du zum Beispiel nicht gerne in deine Firma gehst und deinen Job nicht mehr magst, werden Gerüche dich an diesen Ort erinnern. Vielleicht arbeitest du in einer Bäckerei und du findest den Duft von Gebäck widerlich? In Wirklichkeit stimmt das nicht, doch dein Gehirn spielt dir einen Streich und hat beschlossen, dass das Gebäck schuld ist, wenn es dir dort nicht gut geht. Der Vorgang ist leicht erklärt. Neuronen im Gehirn, die sich beim Geruch von Gebäck melden, verbinden sich mit den Neuronen, die für Depressionen zuständig sind. Ab dem Zeitpunkt wird der Geruch von Gebäck deine Stimmung schlechter werden lassen.

Das bedeutet, wenn du traurig bist oder unter Umständen leidest, entscheidest du allein dich dafür.

Warum überhaupt macht Negativität süchtig, obwohl ein positives Leben doch viel schöner ist? Weil Schmerz etwas ist, worauf du dich vielleicht trainiert hast. Vielleicht verbringst du zu wenig Zeit damit, dein Glück zu schätzen und dich zu freuen? Oder neigst du dazu, zu glauben, dass positives Denken und Freude, Glück zu empfinden, eher eine seltene Feier als eine Gewohnheit ist? Es kann wie eine Sucht wirken.

Meditation

Eventuell ist die Meditation der beste Weg, um negatives aus deinem Leben zu vertreiben. Du kannst so eine emotionale und geistige Erholung finden.

Meditieren befreit dich vor Stress und Angst und du findest deine Mitte. Es erneuert den Geist und macht dich resistenter gegen schädliche Chemikalien. Stell dir deinen Verstand wie einen Computer vor, der nicht mehr so richtig funktioniert. Drückst du die Taste zum Wiederherstellen des Systems oder lässt ein Viren-Programm laufen, ist das wie in deinem Gehirn. Meditation ist deine Reset-Taste, um dein Gehirn wieder in den Urzustand zurückzustellen und um wieder positiv denken zu können. Wenn du meditierst, wird dein negativer Speicher im Gehirn gelöscht und repariert, bis er wieder sauber ist. Darauf kannst du dann glückliche Momente und positive Dinge speichern.

Dankbarkeit

Dankbar sein macht glücklich, das haben bereits wissenschaftliche Studien bewiesen. Dankbar sein überflutet dein Gehirn mit dem Glücksstoff Dopamin. Er ist dafür zuständig, dass negative Gefühle und Gedanken und auch Angst verschwinden. Wenn du dankbar bist, ziehst du immer mehr Dinge an, für die du dankbar sein kannst. Schreibe diese Ereignisse auf, um zu üben. Notiere alle Dinge, für die du an diesem Tag dankbar gewesen bist und du wirst sehen, wie die Liste immer länger wird. Dankbar sein kommt aus der Kraft deines positiven Denkens.

Nett und freundlich sein

Wenn du freundlich bist, hast du weniger Stress. Es funktioniert wie mit der Dankbarkeit und du wirst glücklicher werden. Freundlichkeit wirkt ansteckend. Wenn jemand freundlich zu dir ist, wirst du automatisch auch freundlich sein. Du und diese Person werdet weiterhin dazu inspiriert, das was ihr gegenseitig empfangen habt, weiterzugeben. Wenn jemand freundlich ist, wirst du automatisch angespornt, Dankbarkeit zu zeigen. Hast du aber noch Schwierigkeiten damit, es umzusetzen, überlege dir etwas, um jemandem etwas Gutes zu tun und setze es um. Du wirst sehen, wie gut du dich dabei fühlen wirst.

Nimm dir alle Zeit für dich

Wenn du mehr Wert auf unwichtigen Dinge legst als darauf, dass es deiner Seele gut geht, ist das ein Grund, wieso es dir leichter fällt, unglücklich zu sein. Denke an deine Arbeit, deinen Job und überlege dabei, was du selbst dafür tust, um dich bei diesen Gedanken besser zu fühlen. Sitzt du nur vor dem Fernseher oder dem Computer, dann nimm dir mehr Zeit für das, was du liebst, für deine Leidenschaften und Hobbys.

Vergiss nicht, dass du genug Willenskraft und Energie hast, jeden Tag über Stunden in einer vielleicht ungeliebten Arbeit gegen Geld zu sein. Dann hast du auch die Kraft, ein paar Stunden am Tag das zu genießen, was du immer wieder aufschiebst.

Erinnere dich noch einmal – das was du aussendest, erhältst du zurück. Wenn du deine Arbeit hasst und danach gleich schlafen gehst, wirst du jeden Tag unglücklich sein. Lege deshalb bewusst Zeiten oder Tage in der Woche fest, für Dinge, die du genießt und an denen du dich freuen kannst. Sie bringen dir Momente der Freude und keine Angst. Du allein entscheidest, ob du dich selbst um deine Seele kümmerst. Nur du selbst kannst es.

Stress abbauen

Stelle dir vor, der Stress den du hast, ist wie ein offenes Kaminfeuer. Alles was dich bedrückt und negativ denken oder nicht schlafen lässt, wie Angst, Sucht oder Depressionen, ist das Holz, das du immer wieder hineinwirfst. Um so mehr du davon ins Feuer legst, um so größer wird es. Wird das Feuer gelöscht, weil du kein Holz mehr hineinlegst, ist es allein deine Entscheidung. Genau wie es Deine Entscheidung ist, den Stress zu schüren oder auszulöschen. Er ist meistens die Ursache dafür, dass etwas falsch läuft. Auch emotionaler Stress wird mehr von dir selbst verursacht, als von anderen Personen. Du fühlst dich vielleicht erschöpft und hast wegen deiner harten Arbeit zu wenig Schlaf. Automatisch wirst du Freunde und Familie vernachlässigen und dich einsam fühlen.

Deshalb ist es wichtig, die negativen Aspekte aus deinem Leben zu verbannen und zu entspannen. Meditiere viel, trainiere in deinem Lieblingssport, ernähre dich ausgewogen und trinke viel Wasser. Vor allem gönne dir viel Schlaf und nimm dir mehr Zeit. Sobald der Stress abgebaut ist und deinen Körper verlässt, wird er sich regenerieren. Wenn du Stress abbaust, heilst du dich selbst.

Sei dein größter Bewunderer

Motiviere dich selbst, indem du dir täglich sagst, wie genial, talentiert oder wie hübsch du bist. Nach einer gewissen Zeit wirst du es auch glauben. Selbstgespräche inspirieren und motivieren dich. Sie sind auch kein Grund, dich seltsam zu fühlen. Wenn du nicht übertreibst oder dich selbst belügst, ist alles in Ordnung. So merkst du nach einer Weile, dass das Glas nicht halb leer, sondern halb voll ist. Geht etwas nicht wie gewünscht, versuche dir selbst positive Gedanken zu geben und es nicht als schlecht zu bezeichnen. Das Wort Problem gibt es nicht, sondern nur Herausforderungen, die du bewältigen kannst. Alles was du dir sagst, wirst du mit der Zeit glauben.

Du hast die Wahl dich selbst zu heilen. Glücklich zu sein ist an und für sich nicht schwer, du brauchst jedoch zu Beginn mehr Hingabe und Konzentration. Du musst dein Gehirn erst mit der Kraft des positiven Denkens ummanteln, bevor du wirklich heilen kannst.

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